A file picture shows Turkish soldiers position their vehicle a few hundreds meters from the border line near Suruc, Turkey.

Russland ist bereit, zwischen der syrischen Regierung und der Türkei hinsichtlich der Situation in Idlib als Vermittler zu fungieren, berichtete Alexander Lavrentyev, der Leiter der russischen Delegation auf der Astana-Konferenz, am Montag.

“Zum jetzigen Zeitpunkt können wir nicht über eine Koordination zwischen Syrien und dem türkischen Militär sprechen. Daher wird Russland die Rolle eines Vermittlers einnehmen”, erklärte der Diplomat, der gleichzeitig Russlands Sondergesandter für Syrien ist.

Russland rechne damit, in der siebten Runde der Astana-Gespräche in Kasachstan zur Stabilisierung der Situation in Idlib beitragen zu können.

“Dies ist bereits unser siebtes Treffen und die Umstände, allen voran die Situation an der Front, haben sich drastisch verändert”, so Lavrentyev. “Trotzdem gibt es Probleme, die nach wie vor bestehen und geklärt werden müssen”, fügte er hinzu.

Der Leiter der russischen Delegation erklärte weiter, dass es bereits Konsultationen mit Arbeitsgruppen auf hohem Niveau gebe. “Es wird ein breites Spektrum von Problemen diskutiert, vor allem in Bezug auf die errichteten Deeskalationszonen. Iranische, türkische und russische Beobachter operieren in Idlib. Als nächstes müssen die Standorte für den Einsatz weiterer iranischer und türkischer Beobachter koordiniert werden.”

“Es werden Angelegenheiten aus vielen verschiedenen Bereichen zur Sprache gebracht und ich denke, wir werden diese Probleme lösen können, um Stabilität in dieser schwierigen Region zu erreichen, wo auch eine Menge Soldaten von Jabhat al-Nusra (einer in Russland verbotenen terroristischen Organisation) aktiv sind”, fügte Lavrentyev hinzu.
Er äußerte sich zuversichtlich, dass die aktuelle Runde der Verhandlungen erfolgreich verlaufen wird und eine Grundsteinlegung für zukünftige Gespräche bieten könnte.

“Während der heutigen Sitzung arbeiten wir auch daran, Vertrauen zwischen den Konfliktparteien aufzubauen. Außerdem reden wir auch über die Minenräumung von Gebieten in einem humanitären Rahmen sowie über die Verabschiedung eines Dokumentes über gewaltsam inhaftierte Menschen und den Austausch von Leichen von Getöteten”, sagte Lavrentyev nach einer Beratung mit Experten während der Astana-Gespräche.

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Nach Lavrentyev seien es schwierige Probleme, deren Lösung in der Vergangenheit gescheitert sei. “Diese Probleme erfordern offensichtlich eine sehr gründliche Koordination mit Berücksichtigung aller rechtlichen Möglichkeiten und Besonderheiten”, bemerkte er.

Vier Deeskalationszonen wurden in Syrien seit Anfang Mai im Einklang mit einer Einigung in Astana zwischen Vertretern Russlands, dem Iran und der Türkei errichtet. Gleichzeitig sind diese Länder Garanten des Waffenstillstands in Syrien. Gegenwärtig funktionieren drei Zonen: Die Deeskalationszone im Südwesten Syriens, im Osten von Ghouta und im Gebiet der Stadt Homs. Die vierte Zone beinhaltet die Provinz Idlib und Teile der benachbarten Provinzen Aleppo, Latakia und Hama.

Mehr:
http://tass.com/politics/973238

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